Beratungsstellen
Viele Menschen versuchen, selbstständig mit dem Kiffen aufzuhören. Genau dafür wurde unser Online-Programm entwickelt. Wenn du aber merkst, dass du es nicht alleine schaffst, kannst du dir auch persönliche Hilfe in deiner Nähe suchen. Dafür haben wir eine Suchfunktion mit ausgewählten Anlaufstellen und Kooperationspartnern aufgebaut. Im Folgenden findest du zunächst eine Übersicht der verschiedenen Unterstützungsangebote, damit du besser einschätzen kannst, welche Form der Hilfe am besten zu dir passt.
Suchtberater und Suchttherapeuten sind auf die Behandlung von Abhängigkeit und problematischem Konsum spezialisiert.
Gemeinsam wird analysiert, wie dein Konsum entstanden ist und welche Faktoren ihn aufrechterhalten. Darauf aufbauend werden Strategien entwickelt, um den Konsum zu reduzieren oder vollständig zu beenden.
Dabei kommen häufig bewährte Methoden wie Motivationsarbeit, Verhaltenstherapie oder strukturierte Ausstiegsprogramme zum Einsatz.
Psychologen können dir helfen, deinen Cannabiskonsum und die dahinterliegenden Ursachen besser zu verstehen.
In Gesprächen wird gemeinsam angeschaut, welche Rolle Cannabis in deinem Leben spielt, welche Situationen oder Gefühle den Konsum auslösen und welche Veränderungen möglich sind.
Je nach Ausbildung bieten Psychologen auch therapeutische Unterstützung an. Ziel ist es, neue Strategien zu entwickeln, mit Stress, Gedanken oder schwierigen Situationen umzugehen, ohne auf Cannabis zurückzugreifen.
Einige Menschen entscheiden sich für Hypnose als unterstützende Methode bei Verhaltensveränderungen.
In der Hypnose wird ein entspannter Zustand genutzt, um Gewohnheiten, Gedankenmuster und innere Einstellungen bewusster zu bearbeiten.
Hypnose ersetzt keine klassische Therapie, kann aber für manche Menschen eine zusätzliche Unterstützung sein, um ihr Verhalten zu reflektieren und neue Denk- und Handlungsmuster zu entwickeln.
Wenn ein Kind oder Jugendlicher regelmäßig Cannabis konsumiert, stehen viele Eltern vor großen Fragen und Unsicherheiten.
Elternkreise bieten einen geschützten Raum, in dem sich Eltern austauschen können, die ähnliche Erfahrungen machen. Dort werden Informationen weitergegeben, Erfahrungen geteilt und Strategien im Umgang mit der Situation besprochen.
Der Austausch mit anderen Betroffenen hilft vielen Eltern, die Situation besser einzuordnen und einen klareren Umgang damit zu finden.
Selbsthilfegruppen bringen Menschen zusammen, die ähnliche Erfahrungen mit Cannabiskonsum gemacht haben und ihr Verhalten verändern möchten.
In diesen Gruppen wird offen über persönliche Erfahrungen gesprochen. Mitglieder unterstützen sich gegenseitig, teilen Strategien und berichten, was ihnen beim Aufhören geholfen hat.
Für viele Menschen ist dieser Austausch ein wichtiger Bestandteil auf dem Weg zu einem Leben ohne Cannabis.
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Sie arbeiten mit Menschen, die ihren Cannabiskonsum reduzieren oder beenden möchten und möchten in unserer Suchmaschine aufgeführt werden? Dann nehmen Sie gerne Kontakt mit uns auf.