15 Tipps für den Cannabis-Entzug

Endlich mit dem Kiffen aufhören!

Nach der Vorbereitung auf den Cannabis-Entzug und der Erklärung der Entzugsphasen, kommen wir jetzt zu 15 Tipps und Tricks, die dir dabei helfen werden, mit dem Kiffen aufzuhören und dir den Cannabis-Entzug erleichtern. Lass uns direkt loslegen!

Wie schaffe ich es mit dem Kiffen aufzuhören?

Zuerst musst du deine Angst vor dem Cannabis-Entzug loswerden. Danach solltest du deinen Körper bei der Stoffwechselumstellung durch Sport, Vitamine und ausreichend Flüssigkeit unterstützen. Für die mentale Unterstützung sind Tipps und Tricks, sowie eine Liste mit Beweggründen und Zielen für die Zukunft besonders wichtig.

15 Tipps für den Cannabis-Entzug

Es gibt unzählige Tipps, die dir den Cannabis-Entzug erleichtern können. Wir haben dir aus unserer Entzugskur einige aus jeder Kategorie herausgesucht, die dich deinem neuen Leben ein großes Stück weiterbringen. Damit du in Zukunft keine neuen Tipps mehr verpasst, solltest du uns auf Social-Media folgen!

Es gibt unzählige Tipps, die dir den Cannabis-Entzug erleichtern können. Wir haben dir aus unserer Entzugskur ein paar aus jeder Kategorie herausgesucht, die dich deinem neuen Leben ein großes Stück weiterbringen.

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Tipps und Tricks Cannabis-Entzug

1. Schluss mit der Angst vor dem Entzug

Wir alle fühlen uns in unserer Komfortzone am wohlsten. Wenn du aber wirklich etwas verändern willst, musst du deine Komfortzone verlassen. Da stimmst du mir bestimmt zu. Bei einer so großen Veränderung wie mit dem Kiffen aufzuhören, kann einem schonmal angst und bange werden.

Das ist vollkommen normal! Wir hatten damals auch richtig Panik vor dem Ungewissen und hatten keine Ahnung, was alles auf uns zukommt. Man hört ja nicht nur mit dem Kiffen auf. Es verändern sich Routinen, Gewohnheiten und auch die Sicht auf das Leben!

Deshalb hören viele erst gar nicht auf zu kiffen, sondern schieben diese angsteinflößende Veränderung Jahre lang vor sich her! Das muss aber nicht so sein, denn diese Angst findet nur in unserem Kopf statt. Sobald man die ersten Tage hinter sich hat, realisiert man, dass alles nur halb so schlimm ist.

Deswegen solltest du eine unserer 3 Methoden wählen, um die Angst vor dem Ungewissen in etwas Positives zu verwandeln. Dafür haben wir einen ausführlichen Beitrag über 3 Methoden gegen die Angst vor dem Cannabis-Entzug geschrieben. Dieser wird dir helfen, mit deiner Angst umzugehen.

2. Deine Liste mit Beweggründen

Die Liste mit deinen Beweggründen ist so mächtig, dass sie während des Cannabis-Entzugs unverzichtbar ist. Jedes Mal, wenn du an deiner Entscheidung zweifelst, holst du deine Liste heraus, die du bereits während der Vorbereitung erstellt hast.

Mach dir immer wieder bewusst, warum du nicht aufgeben solltest und was zuvor deine Beweggründe waren, den Entzug zu starten. Das ist entscheidend! Du musst dir sagen „ich will das“ anstatt „ich muss das“. Das ist ein großer Unterschied und hat Einfluss auf deine Standhaftigkeit!

Solltest du diesen Beitrag mit den 15 Tipps zuerst auf Google gefunden haben, dann schau gerne auf unserer Vorbereitungsseite, wie du diese Liste genau erstellst und was alles hineingehört. Diese Liste gibt dir die größte Motivation und wird dich dein Leben lang daran erinnern, wohin du nie wieder zurückwillst und worauf du noch hinarbeiten kannst!

Vorbereitungsliste Kiffen aufhören

3. Ausreichend Flüssigkeit

Du denkst jetzt bestimmt, dass trinken sowieso wichtig ist und du das überall zu jedem Thema liest. Lies die folgenden Informationen jedoch bitte, bevor du zum nächsten Punkt springst. Wenn du mit dem Kiffen aufhörst, ist Trinken das A und O. Je mehr du trinkst, umso schneller bekommst du auch das angelagerte THC aus dem Körper. Je schneller du das THC aus deinem Körper gespült hast, umso schneller hast du auch den Cannabis-Entzug hinter dir.

Du kannst dies sogar noch optimieren und Entzugserscheinungen vorbeugen, indem du hochwertige Calcium-Tabletten in dein Wasser gibst. Die billigen aus dem Discounter helfen leider nicht, da der Körper kaum etwas davon aufnehmen kann. Also versuche ab dem ersten Tag immer optimal hydriert zu sein. Das kannst du am besten kontrollieren, indem du dich vergewisserst, dass dein Urin immer durchsichtig ist. Gelber Urin ist ein Anzeichen dafür, dass du nicht genug getrunken hast.

4. Vitamine und Mineralstoffe

Calcium im Wasser ist eine Möglichkeit, Mineralstoffe zu dir zu nehmen. In der ersten Zeit ist es wichtig, deinem Körper alles zu geben, damit er optimal funktioniert und entgiften kann.

Dazu gehören alle wichtigen Vitamine und Mineralstoffe, die du bevorzugt durch Nahrung zu dir nehmen solltest. Wenn du aber die ersten Tage, wirkliche Probleme hast etwas herunterzubekommen, dann kannst du auch auf Nahrungsergänzungsmittel zurückgreifen.

Das ist natürlich kein Ersatz für gesundes Essen, hilft dir aber am Anfang sehr gut, wenn der Appetit verschwindet. Ich habe den Unterschied definitiv bemerkt. An Tagen, an denen ich kein Obst oder andere gute Nahrungsmittel zu mir genommen habe, ging es mir viel schlechter. In Kombination mit viel Flüssigkeit linderst du unangenehme Gefühle sehr gut.

Vitmine gegen Entzugserscheinungen

5. Ersatz zum Kiffen finden

Wenn du mit dem Kiffen aufhörst, entsteht erstmal eine große Leere. Das ist vollkommen normal. Du hast plötzlich Zeit, die du vorher mit dem Konsumieren gefüllt hast. Nun weißt du vielleicht gar nicht, was du mit der Zeit und vor allem mit der Energie anfangen sollst.

Daher ist es wichtig, sofort nach sinnvollen Alternativen zu suchen, die du stattdessen machen kannst. Viele haben erstmal Ihre komplette Wohnung auf den Kopf gestellt und es sich richtig schön gemacht. Das kann ich dir nur empfehlen! Danach fühlt es sich auch nach einem richtigen Neustart an.

Du musst nicht mehr abends auf dem gleichen Platz mit dem gleichen Blick zu TV chillen, wie du es zuvor bekifft getan hast. So wirst du nur immer wieder unterbewusst daran erinnert. Such dir Projekte, die du schon lange angehen wolltest oder hilf jemandem bei etwas. Du wirst sehen, dass dir das sehr guttun wird.

6. vermeide Sport am Abend

Wenn du mit dem Kiffen aufhören willst, ist Sport einer der besten Tipps. Sport ist nicht nur gesund, es hilft dir auch während des Cannabis-Entzugs deine innere Unruhe und viele weitere Entzugserscheinungen zu bekämpfen.

Zudem powerst du dich aus und das Einschlafen wird dir wesentlich leichter fallen. Dabei ist es jedoch wichtig, abends auf Sport zu verzichten. Sport regt nämlich den Kreislauf an und das sorgt dafür, dass du es schwer haben wirst, schnell einzuschlafen. Deshalb bitte mindestens 3 Stunden vor dem Schlafengehen keinen Sport mehr machen. 

Sex ist natürlich eine Ausnahme. Sex bewirkt das Gegenteil. Denn dadurch wirst du schneller einschlafen! Das Problem ist nur, dass man die ersten Tage oder auch Wochen keine wirkliche Lust spürt. Das ist aber vollkommen normal und du musst dir keine Sorgen machen. Sie kommt wieder und das stärker als zuvor.

Sport um mit dem Kiffen aufzuhören

7. Mittagsschlaf vermeiden

Nachts durchzuschlafen ist für die meisten das Schwierigste! Daher ist es extrem wichtig, sich tagsüber komplett auszupowern. Das erhöht die Wahrscheinlichkeit, nachts Ruhe zu finden und den Akku für den nächsten Tag zu laden.

Deswegen solltest du unter keinen Umständen tagsüber einen Mittagsschlaf machen. Es ist völlig egal, wie müde du tagsüber bist. Du wirst es definitiv bereuen, das verspreche ich dir. Besonders die ersten Tage werden dadurch nur unangenehmer. Du schläfst dann mittags zwar eine Stunde, aber kannst dafür nachts 8 Stunden nicht schlafen. Versuch dir das immer wieder bewusst zu machen.

8. Verzichte auf Koffein

Wir alle lieben Softdrinks und Kaffee, deswegen wird dir der nächste Tipp wahrscheinlich überhaupt nicht schmecken. Die innere Unruhe, die du während des Entzugs spüren wirst, wird durch Koffein nur verstärkt.

Wenn du es nicht schaffst, die ersten Tage auf Koffein zu verzichten, dann versuche dir wenigstens ein Zeitlimit zu setzen. Das ist wichtig, um Abends zur Ruhe zu kommen und nachts Energie zu tanken. Du könntest dir die Regel aufstellen, dass es ab 17.00 Uhr nichts Koffeinhaltiges mehr gibt.

Koffeinverzicht Cannabis-Entzug

9. Auszeiten nehmen

In der Entgiftungsphase kann alles ziemlich viel werden. Spätestens in der Bewältigungsphase wird dein Kopf auf Hochtouren laufen. Dann ist es wichtig, abzuschalten und herunterzukommen. Dafür ist ein warmes Bad eine tolle Möglichkeit. So bekommst du eine kleine Auszeit von den Gedanken, die dir die ganze Zeit im Kopf herumschwirren. Eine halbe Stunde reicht schon aus, damit du dich auch noch 2-3 Stunden danach viel ruhiger und entspannter fühlst.

10. Atemübungen

Was wir erst vor kurzem herausgefunden haben ist eine besondere Atemtechnik, die deinen Kopf wirklich komplett ausschalten kann. Die Methode von Wim-Hof kann ein richtiger Gamechanger werden. Das ganze dauert nur 15 Minuten und hat eine unglaublich tolle Wirkung.

Es ist schwer in Worte zu fassen, wie du dich danach fühlst, du musst es einfach ausprobieren. Ich mache es mittlerweile jeden Tag mehrmals und der Effekt ist der Wahnsinn. Ich verlinke dir hier eine Anleitung dazu. Probier es einfach aus!

Kiffen aufhören atemübung tipp

11. Kältetherapie

Kältetherapie ist ebenfalls ein Teil der Wim Hof-Methode und hat auch eine krasse Wirkung auf deine Laune. Stress verfliegt innerhalb von Minuten und dieser Zustand hält dann stundenlang an. Du kannst es so machen, dass du dich mindestens 30 Sekunden unter eine kalte Dusche stellst oder du besorgst dir eine mit kaltem Wasser gefüllte Tonne, in die du steigen kannst, sobald dir der Stress zu viel wird. Auch diesen Tipp verlinke ich dir hier, damit du eine Anleitung hast!

12. Frische Luft

Spazierengehen und auf andere Gedanken kommen ist weltweit bekannt, aber nur die wenigsten machen es regelmäßig. Wenn du dich mitten im Cannabis-Entzug befindest, solltest du alle Möglichkeiten nutzen, um dich besser zu fühlen. Deshalb sollten frische Luft und eine Runde um den Block zu deinem täglichen Plan dazugehören.

13. Plane dein neues Leben

Einer der spannenden Tipps, um mit dem Kiffen aufzuhören, ist der Gedanke an die Zukunft. Sich erstmal nicht so gut zu fühlen ist normal, aber kein Zustand für lange Zeit.

Im Durchschnitt dauert der Entzug 7 Wochen. In extremen Fällen bis zu 12 Wochen. So lange kann THC nämlich im Körper verweilen.

Versuche deinen Fokus nicht zu sehr auf das Hier und Jetzt zu legen, denn das kann dich schnell dazu bewegen aufzugeben. Richte deinen Fokus lieber auf die Zeit danach und plane dein neues Leben!

Mache dir einen Plan, wie deine Zukunft aussehen soll und wie du deine Zukunft gestalten willst. Das wird dir immer wieder Motivation geben, den eingeschlagenen Weg weiterzuverfolgen.

Kiffen aufhören tricks

14. Soziale Kontakte

Soziale Kontakte und Unterstützung sind mit das Wichtigste während des Cannabis-Entzugs. Rede dir deine momentane Situation und deine Gefühle von der Seele. Du wirst sehen, dass es dir danach viel besser geht. Wenn du dich niemandem anvertrauen kannst, dann teile deine Gedanken mit Leuten, die dasselbe durchgemacht haben und dir weitere hilfreiche Tipps geben können. Genau dafür ist unsere Community mit über 600 Mitgliedern erstellt worden.

15. Die Entzugskur

Ich hoffe, dass diese 15 Tipps dir helfen werden, mit dem Kiffen aufzuhören. Solltest du merken, dass dir unsere natürlichen Tipps nicht ausreichen, dann ist unsere Entzugskur vielleicht etwas für dich.

Die Entzugskur ist ein Onlinekurs, mit dem du jederzeit starten kannst – unabhängig von Ort oder Zeit. Dort findest du auch rezeptfreie Hilfsmittel, die dir den Cannabis-Entzug um ein Vielfaches erleichtern und Entzugserscheinungen minimieren.

Dazu gibt es aber natürlich noch viel mehr, aber das kannst du hier alles nachlesen oder dir im Video erklären lassen. Bis gleich zum letzten Teil, in dem ich dir erkläre, wie du einen Rückfall verhinderst und langfristig clean bleibst!

Alex

Über den Autor

Hi, ich bin Alex und bin seit 2014 im AZK-Team. Gekifft habe ich ab meinem 15. Lebensjahr, bis ich 28 geworden bin. Jetzt will ich dir helfen, damit aufzuhören. Über Kommentare freue ich mich immer!

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