
Du überlegst, mit dem Kiffen aufzuhören? Vielleicht hast du es sogar schon versucht und dich gefragt: „Warum fühlt sich das eigentlich so komisch an?“
Keine Sorge, damit bist du nicht allein. Fast jeder, der mit Cannabis aufhört, merkt ziemlich schnell, dass sich im Körper und im Kopf einiges verändert.
In diesem Artikel erfährst du ehrlich und teilweise auch mit einem Augenzwinkern, was wirklich passiert, wenn du dem grünen Kraut den Rücken kehrst.
Die ersten 24 Stunden ohne Joint können sich erstmal seltsam anfühlen. Viele merken plötzlich, dass ihr Kopf wieder deutlich aktiver arbeitet.
Manche merken sogar, dass ihnen Dinge auffallen, die vorher komplett untergegangen sind. Geräusche, Gespräche oder kleine Details wirken plötzlich intensiver.
Das liegt daran, dass dein Gehirn sich langsam von der dauerhaften THC-Beeinflussung erholt. Dein Kurzzeitgedächtnis und deine Konzentration beginnen sich zu regenerieren.
Viele glauben lange, Cannabis mache nicht abhängig. Spätestens beim Aufhören merken viele, dass der Körper das etwas anders sieht.
Typische Entzugserscheinungen können sein:
Besonders die ersten Tage können anstrengend sein. Danach wird es meistens deutlich leichter.
Wenn du wissen willst, was alles auftreten kann, lies auch den Beitrag
Die 12 häufigsten Entzugserscheinungen durch Cannabis.
Viele denken, ohne Cannabis wären sie automatisch gestresster oder unentspannter. In Wirklichkeit passiert oft das Gegenteil.
Nach einigen Tagen oder Wochen berichten viele ehemalige Kiffer:
Der Grund ist einfach: Dein Körper muss sich nicht mehr ständig mit dem Abbau von THC beschäftigen und dein Dopaminsystem beginnt sich zu normalisieren.
Viele merken erst dann, wie viel Energie eigentlich jahrelang gefehlt hat.
Ein Klassiker unter Kifferproblemen ist das Kurzzeitgedächtnis.
Nach dem Aufhören verbessert sich das häufig relativ schnell.
Das Gehirn beginnt sich zu regenerieren und viele berichten schon nach wenigen Wochen von einer deutlich besseren mentalen Klarheit.
Cannabis wirkt für viele wie ein emotionaler Dämpfer. Stress wird weniger intensiv, aber oft auch positive Gefühle.
Nach dem Aufhören passiert deshalb etwas Interessantes:
Emotionen kommen zurück.
Das bedeutet:
Freude fühlt sich intensiver an
Motivation steigt wieder
Probleme werden aktiver angegangen
Natürlich können auch unangenehme Gefühle wieder stärker werden. Genau deshalb berichten viele, dass sie sich in dieser Zeit mehr mit sich selbst beschäftigen.
Langfristig führt das aber oft zu mehr emotionaler Stabilität.
Ein Punkt, der oft unterschätzt wird, ist der finanzielle Effekt.
Viele regelmäßige Konsumenten geben im Monat mehrere hundert Euro für Cannabis aus. Wenn dieser Posten wegfällt, merkt man das ziemlich schnell.
Das Geld kann plötzlich für andere Dinge genutzt werden:
Viele merken nach einigen Monaten, dass sie deutlich mehr finanzielle Freiheit haben.
Wenn Cannabis ein großer Teil deines Lebens war, verändert sich oft auch dein Umfeld.
Manche Kontakte werden weniger
neue Menschen kommen dazu
Freundschaften verändern sich
Viele ehemalige Konsumenten berichten, dass sie mit der Zeit klarere und tiefere Beziehungen aufbauen.
Du bist präsenter im Gespräch
du bist zuverlässiger
du bist emotional verfügbarer
Und ganz nebenbei merkst du auch, welche Menschen wirklich zu dir passen.
Wenn du lernen willst, langfristig clean zu bleiben, lies auch den Beitrag
Rückfälle vermeiden und clean bleiben.
Die ersten Wochen ohne Cannabis können sich wie eine Achterbahnfahrt anfühlen. Dein Körper und dein Gehirn müssen sich neu einstellen.
Doch was viele nach einiger Zeit feststellen, ist erstaunlich:
Mit dem Kiffen aufzuhören ist für viele eine der Entscheidungen, die ihr Leben am stärksten verändern.
Und oft merkt man erst im Rückblick, wie sehr einen der Konsum eigentlich eingeschränkt hat.
Wenn du den Entzug Schritt für Schritt verstehen willst, dann lies auch den Beitrag Die 3 Phasen des Cannabis-Entzugs.
Jetzt interessiert uns deine Erfahrung.
Was hat sich bei dir verändert, seitdem du mit dem Kiffen aufgehört hast?
Schreib es gerne in die Kommentare.