Cannabiskonsum Selbsttest: Kiffst du zu viel?

Cannabiskonsum Selbsttest: Kiffst du zu viel?

Kiffe ich zu viel? Diese Frage kommt meistens nicht aus dem Nichts. Sie entsteht wenn man merkt dass Cannabis mehr Raum einnimmt als man ursprünglich wollte — oder wenn andere darauf aufmerksam machen. Dieser Selbsttest hilft, das eigene Konsummuster realistisch einzuschätzen.

Cannabis-Selbsttest

Jetzt Test starten

20 Fragen, ehrlich beantwortet. Danach weißt du, wo dein Konsum wirklich steht.

20 Fragen3 MinutenErgebnis sofort

    Wir sehen uns deine Antworten an …

    Dein Ergebnis

    Cover des kostenlosen E-Books von aufhoerenzukiffen.de

    Kostenloses E-Book

    Warum Willenskraft nicht reicht, was dich zurückzieht und wie du es diesmal schaffst.

    Kein Spam, jederzeit abbestellbar.

    Test noch einmal machen

    Was deine Antworten bedeuten

    Der Test zählt, wie oft du mit Ja geantwortet hast, und ordnet dich in eine von vier Stufen ein. Entscheidend sind dabei weder Menge noch Häufigkeit, sondern drei Dinge: ob du die Kontrolle behältst, ob Entzugszeichen auftreten und was der Konsum dich im Alltag kostet.

    Drei oder mehr Ja bei den ersten sieben Fragen entsprechen einem Konsummuster, das klinische Kriterien für problematischen Gebrauch oder Abhängigkeit erfüllen kann. In dem Fall hebt der Test dich mindestens auf Stufe 3, auch wenn du sonst wenig angekreuzt hast. Das ist keine Verurteilung, sondern eine Information.

    Was du jetzt tun kannst

    Wenn du erkennst dass dein Konsum problematisch ist, gibt es verschiedene Wege. Das Aufhören kann man alleine angehen — mit den richtigen Informationen und Werkzeugen. Oder mit Unterstützung durch eine Suchtberatungsstelle. Was beim Cannabis-Entzug konkret hilft: 15 Tipps für den Cannabis-Entzug

    Wenn du dir unsicher bist wie ernst dein Konsum ist: Was typisches Konsumverhalten bei Abhängigkeit zeigt: 10 typische Kiffermerkmale

    Häufige Fragen: Zu viel kiffen

    Ab wann ist Kiffen zu viel?

    Es gibt keine universelle Menge die als „zu viel“ gilt — das hängt von individuellen Faktoren ab. Problematischer Konsum wird meistens definiert durch Kontrollverlust, negative Konsequenzen im Alltag und das Unvermögen aufzuhören trotz Wunsch dazu. Wer täglich konsumiert und merkt dass Alltag ohne Cannabis schwerer fällt, ist im Bereich der Abhängigkeit.

    Kann man Cannabis süchtig sein ohne es zu merken?

    Ja — das ist eine der häufigsten Eigenschaften der Cannabis-Abhängigkeit. Das Gehirn rationalisiert den Konsum als normal, die negativen Veränderungen werden schleichend und sind von innen kaum wahrnehmbar. Viele erkennen erst im Rückblick nach dem Aufhören wie stark der Konsum ihr Leben beeinflusst hatte.

    Fazit

    Dieser Selbsttest ist keine Diagnose — er ist ein Spiegel. Wer ehrlich antwortet und merkt dass mehrere Fragen mit Ja beantwortet werden, hat einen Hinweis bekommen der es wert ist ernst genommen zu werden. Was danach passiert, entscheidet man selbst.

    Ben C., Texter im AZK-Team

    Über den Autor

    Ben C. · Texter im AZK-Team

    Ben C. hat sechs Jahre konsumiert. Er hat in einer Entzugsklinik gearbeitet und dort auch seinen eigenen Entzug gemacht. Dadurch kennt er Cannabis-Entzug aus eigener Erfahrung und aus dem Klinikalltag.

    Mehr über das AZK-Team →

    Teile das mit deinen Freunden

    Schreibe einen Kommentar

    Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

    Das könnte dich auch interessieren