43 Nebenwirkungen durch
den Konsum von Cannabis

Kurzfristige und Langfristige Nebenwirkungen!

Die Hauptwirkung von Cannabis ist ein entspannter und euphorisierender Zustand. Warum gibt es aber immer wieder Beiträge von Psychosen und anderen schlimmen Nebenwirkungen von Menschen, die gekifft haben? Das liegt daran, dass jeder Mensch unterschiedlich auf THC und andere Cannabinoide reagiert. Welche Nebenwirkungen durch den Konsum von Cannabis entstehen können, erklären wir dir in diesem Beitrag!

1. Kurzfristige Nebenwirkung durch Cannabis

Die berauschende Wirkung von Cannabis wird vor allem durch die enthaltenen Cannabinoide ausgelöst. Besonders THC, welches psychoaktiv wirkt, nimmt großen Einfluss auf das zentrale Nervensystem.

Es wirkt euphorisierend und entspannend und ist daher die weltweit beliebteste und am häufigsten konsumierte Droge. Leider wirkt Cannabis nicht auf jeden Körper gleich und kann direkt nach dem Konsum negative Auswirkungen auf Körper und Psyche haben.

Wenn du kurz davor bist, das erstmal zu kiffen, solltest du dir über mögliche Nebenwirkungen bewusst sein. Es ist bekannt, dass psychisch labile Menschen den Konsum von jeglichen Drogen vermeiden sollten. Dazu gehört auch der Konsum von Cannabis.

Die folgenden Nebenwirkungen müssen nicht zwangsläufig zutreffen, trotzdem sind sie bei jedem Menschen möglich.

Kurzfristige Nebenwirkungen durch Cannabis

Psychische Nebenwirkungen

Körperliche Nebenwirkungen

2. Langfristige Nebenwirkung durch Cannabis

Aus Erfahrung kann ich sagen, dass viele Nebenwirkungen erst im Laufe der Jahre entstehen. Viele sind sich dem nicht bewusst, weil es ein schleichender Prozess ist, der erst im jeweiligen „Endstadium“ wahrgenommen wird.

Die körperlichen Folgen werden gerne verschwiegen, obwohl der Rauch von Cannabis 20-Mal mehr Ammoniak und 5-Mal mehr Blausäure enthält.

Dieser Rauch schadet deinen Flimmerhärchen und beeinträchtigt deine Atemwege, wodurch krebserregende Substanzen länger in deiner Lunge verweilen.

Das Risiko für eine Bronchitis und Asthma steigt dadurch drastisch! Die körperlichen Folgen sind bei einem gesunden Mensch aber relativ überschaubar, im Gegensatz zu den psychischen Veränderungen, die auftreten können!

Langfristige Nebenwirkungen durch Cannabis

Psychische Nebenwirkungen

Körperliche Nebenwirkungen

Kann durch das Kiffen wirklich eine Psychose entstehen?

Es gibt keine Studie, die belegen kann, dass eine Psychose durch das Kiffen und Cannabis an sich entsteht. Jedoch gibt es Belege dafür, dass das Risiko für einen Ausbruch einer Psychose um 30 % steigt. Das bedeutet, dass diejenigen, die an einer Psychose erkranken, auch ohne Cannabis gefährdet waren. Nicht nur Cannabis hätte eine Psychose auslösen können, sondern auch folgende Faktoren steigern das Risiko:

Fazit zu Nebenwirkungen durch Cannabis

Wir Menschen sind unterschiedlich und reagieren deshalb nicht alle gleich auf Cannabis. Ausschlaggebend ist die Psyche und unser Konsumverhalten. Cannabis kann für viele ab und zu ein schöner Ausgleich sein, in dem man abschalten und zu sich selbst finden kann.

Leider können das nur wenige und verfallen diesem Gefühl von „Abschalten“ in kürzester Zeit, was kurzfristig oder langfristig zu schwerwiegenden psychischen und auch körperlichen Folgen führen kann. Welche Erfahrungen hast du mit Nebenwirkungen durch den Cannabiskonsum gemacht? Lass es uns doch in den Kommentaren wissen!

Annalena

Über die Autorin

Hi, ich bin Anna und gehöre seit 2021 zum AZK-Team. Ich habe selber 8 Jahre täglich gekifft und hoffe, dass ich dir mit meinen Erfahrungen weiterhelfen kann. Ich freu mich auf deinen Kommentar zum Beitrag!

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3 Kommentare

  1. Bitte was soll ich tun,
    wenn der Sohn 26 Jahre alt,
    nicht aufhören möchte und auch keine Hilfe: Therapeutische Gespräche usw.
    annehmen möchte?

    Danke dir für den Beitrag
    viele Grüße Manuela

    1. Hallo Manulea, zeig ihm mal unseren Beitrag (100 Vorteile ohne Cannabis) unter Blog – Cannabis-Konsum. Schau mal, was er dazu sagt und ob er dort die Nachteile des Konsums erkennt. Wir wünschen dir viel Kraft! Lass uns gerne wissen, wie er reagiert hat.

  2. Ich hatte mit 19 eine schwere drogeninduzierte Psychose. Die ist mum 12 Jahre her. Die Folge sind schwerwiegend gewesen. Im Moment verarbeite ich das etwas, ich schliesse nicht aus, dass das Gras mit irgendentwas gestreckt wurde, wodurch die Psychose heftiger war.

    Ich hatte schon vorher Paranoia, Angst, und extrem heftig verminderte Reizverarbeitung. Geräusche prasselten nur so auf mich ein. Wurde irrational wütend, banale Dinge. Ich war mir zu dem Zeitpunkt nicht über die Konsequenzen bewusst. Ich gehöre zu den Menschen, die das nicht vertragen. Die Psychose war so schlimm, dass ich niemals mehr dieses Zeug anfassen möchte. Ein Jahrelanger Horrortrip. Ich empfehle Menschen Finger weg. Wenn du stabil bist, und dies nicht als Problemlösung siehst, ok. Wenn du meinst 4-5 joint im Jahr. ok. Und wenn du dir wirklich sicher bist, dass du die Kontrolle hast (leider glauben Menschen mit Abhängigkeiten das trotzdem). Ich habe dadurch sehr gelitten. Man muss dazu sagen, dass ich auch vorbelastet war und ich in der Jugend schon viele Probleme hatte. Das ist keine Lösung! Es lässt dich aber in dem Glauben. Hol dir therapeutische Unterstützung und vielleicht hast du Menschen in deinem Umfeld, mit denen du reden kannst. Dann rede mit ihnen. Kiffe nicht wenn es dir schlecht geht… Werd erstmal erwachsen und lös deine Probleme auf eine andere Art und Weise. Und dann kannste dir das mal gönnen. Lass es nicht die Regel werden..

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