Daran erkennst du, ob jemand gekifft hat

Akute Anzeichen von Cannabiskonsum erkennen!

Möchtest du herausfinden, ob jemand gekifft hat, oder sogar regelmäßig Cannabis konsumiert? Dann sollte dieser Beitrag alle deine Fragen beantworten. Zuerst bekommst du Anhaltspunkte, wie du jemanden direkt nach dem Kiffen erkennst und wie du es testen kannst. Anschließend geht es darum herauszufinden, ob die Person regelmäßig konsumiert. Dafür gibt es typische Kiffermerkmale!

Woran erkennt man, dass jemand gekifft hat?

Rote Augen, Augenringe und ein süßlicher Geruch an der Kleidung sind Anzeichen dafür, dass jemand vor kurzer Zeit gekifft hat. Zudem können ungewöhnliche Euphorie, oder auch ein breites Grinsen auf einen Cannabiskonsum hinweisen.  Bei regelmäßigem Konsum kann sich der Rausch jedoch unterschiedlich auswirken.

Wie sieht man aus, wenn man Gekifft hat?

Kiffer erkennen

Man sieht eigentlich so aus wie vorher, jedoch gibt es kleine Anzeichen, die einen verraten können.

Die Augenlider fangen sofort an, sich zu entspannen und schließen sich daher ein wenig. Häufig schwellen diese auch minimal bis stark an.

Ein Kiffer erkennt normalerweise einen anderen Kiffer sofort daran. Zudem sind die Augen durch den steigenden Blutdruck und den sinkenden Augeninnendruck gerötet.

Ein weiteres Anzeichen sind Augenringe, die in Verbindung mit roten Augen und hängenden Augenlidern schon sehr verdächtig sind!

Wie lange sieht man es jemandem an, wenn er gekifft hat?

In der Regel sieht man es jemandem, der nur ab und zu kifft den Rest des Tages an. Die Person wirkt einfach nicht frisch, auch wenn die roten Augen nach etwa 2-6 Stunden wieder verschwunden sind. Ein träges, ausdrucksloses und „vermatschtes“ Gesicht kann einen aber den Rest des Tages verraten.

Bei regelmäßigen Kiffern ist das etwas anderes. Der Körper hat sich mit der Zeit so sehr an den Wirkstoff THC gewöhnt, dass man es kaum noch erkennen kann, wenn zuvor gekifft wurde. Aus Erfahrung können wir sagen, dass es sogar das Gegenteil bewirken kann. Ich sah in meiner aktiven Zeit häufig, ohne gekifft zu haben, schlimmer aus, als wenn ich kurz zuvor gekifft habe.

Wie fühlt es sich an bekifft zu sein?

In der Anfangszeit fühlt man sich euphorisiert und entspannt. Man vergisst während des Rausches alle seine Probleme und fühlt sich wie auf Wolken.Lachanfälle und Heißhunger sind Auswirkungen, die jeder Kiffer kennt und auch mag. Alles ist witzig und das Essen schmeckt einfach viel intensiver.  

Die Wahrnehmung ist auch eine ganz andere. Was einen vorher noch gestresst hat, scheint nach dem Kiffen nur noch halb so schlimm. Daher ist Kiffen in der Jugend nicht wirklich optimal. Anstatt sich persönlich zu entwickeln und sich mit Gefühlen und unangenehmen Situation auseinanderzusetzen, werden Probleme meist betäubt und nicht verarbeitet.

so fühlt sich kiffen an

Das kann nach gewisser Zeit zu Depressionen oder sogar Psychosen führen. Man fühlt sich bei den ersten Malen auch etwas desorientiert, da unser Körper es nicht gewohnt ist starke Cannabinoide zu verarbeiten. Die Wirkung von Cannabis hängt dabei stark von der Sorte ab. Indica-Sorten haben einen viel entspannteren Effekt, als Sativa-Sorten. Diese haben eine eher aktivierende Wirkung.

Als Hybrid bezeichnet man Sorten, die eine Kreuzung von Sativa und Indica sind. Nach jahrelangem Konsum nehmen die angenehmen Auswirkungen nach dem Kiffen stetig ab. Angenehme Euphorie und Lachflashs gibt es nicht mehr. Es ist lediglich eine Suchtbefriedigung und die entspannte Wirkung hält nur noch sehr kurz an.

Sind rote Augen ein Anzeichen für Cannabiskonsum?

Rote Augen sind generell kein Anzeichen dafür, dass jemand gekifft hat. Das ist auch im Straßengesetz so festgehalten. Rote Augen sind kein berechtigter Grund, eine Urinkontrolle zu verlangen!

Rote Augen verbindet man dennoch häufig mit Kiffern. Um es kurz zu machen: Unregelmäßige Konsumenten haben eigentlich alle nach dem Kiffen rote Augen. Von Dauerkiffern kann man das jedoch nicht behaupten.

Meine Augen waren am Anfang immer richtig rot, aber nach einer Weile überhaupt nicht mehr. Ich hatte sogar teilweise schneeweiße Augen nach dem Kiffen. Lediglich meine Augenlider schwollen an und hingen ein wenig weiter unten als sonst.

Rote Augen sind also kein sicherer Beweis für einen Kiffer. In Zusammenhang mit hängenden und geschwollenen Augenlidern aber schon. Wie rote Augen entstehen und wie man sie wieder wegbekommt, findest du hier!

rote Augen ein Anzeichen für Cannabiskonsum

Haben alle Kiffer Augenringe?

Ganz klares Nein! Viele Dauerkiffer leiden unter dunklen Augenringen, aber Augenringe allein sind kein Anzeichen für einen Kiffer. Augenringe waren für mich persönlich ein Grund, endlich mit dem Kiffen aufzuhören. Ich habe mich in der Öffentlichkeit immer unwohl gefühlt, weil ich dachte, dass meine Augenringe mich verraten.

Nachdem ich mit dem Kiffen komplett aufgehört hatte, waren die Augenringe innerhalb von einer Woche wieder verschwunden. Jedoch sind Augenringe häufig genetisch bedingt und können nicht als zuverlässiges Indiz für einen Kiffer verstanden werden.

Kann man einen Kiffer am Geruch erkennen?

Wenn er oder sie vor kurzem einen Joint geraucht hat, dann kann man das definitiv riechen. Gerauchtes Cannabis riecht unglaublich intensiv!

Deshalb riecht man es in Parks oder auch auf Festivals bereits von hundert Metern Entfernung.

Sollte also jemand süßlich und intensiv riechen, dann ist das ein starkes Anzeichen dafür, dass vor kurzem Cannabis konsumiert wurde.

Zigaretten riechen schon ziemlich unangenehm, aber nach dem Kiffen riecht der Atem sogar noch ekelhafter als bei Zigaretten.

kiffer am geruch erkennen

So kannst du testen, ob jemand Cannabis geraucht hat.

Wäre es nicht unglaublich genial, mit einem kleinen Trick herauszufinden, ob jemand gekifft hat? Als Eltern ist es frustrierend, nicht zu wissen, ob das eigene Kind kifft. Meistens wird dabei gerne mal gelogen.

In diesem Fall kannst du folgendes tun: Wenn die Person, beziehungsweise dein Kind verspricht nicht gekifft zu haben, dann lass es ihn oder sie durch den folgenden Test beweisen. Lass ihn oder sie einfach auf den Boden spucken! Ja, du hast richtig gehört. Der Vater eines guten Freundes hat ihn damals immer auf diese Weise erwischt.

Wenn man gekifft hat, dann hat man durchweg einen trockenen Mund. Das konsumierte THC blockiert ein Signal, welches die Unterkieferspeicheldrüse betrifft. Diese ist für 60 % der Herstellung von Speichel verantwortlich.

Wenn also keine Spucke oder nur sehr wenig Spucke auf dem Boden landet, kannst du davon ausgehen, dass die Person gekifft hat. Gerötete Augen, Augenränder oder zumindest hängende Augenlider sollten zudem erkennbar sein.

Woran erkennt man, dass jemand regelmäßig kifft?

Dauerkiffer erkennen

Das waren jetzt nur akute Anzeichen dafür, dass jemand gekifft oder nicht gekifft hat. Um herauszufinden, ob jemand schon länger kifft, haben wir einen kompletten Beitrag zu 10 typische Kiffermerkmale geschrieben.

Zusammen mit unserer Community haben wir die auffälligsten Anzeichen ausgearbeitet und für dich ausführlich erklärt.

Du bist wahrscheinlich besorgt um dein Kind oder deinen Partner, daher möchte ich dir noch folgendes mitgeben: Unregelmäßiger Konsum muss nicht negativ sein. Problematisch wird es erst, wenn täglich gekifft wird.

Fazit

Der süßliche Geruch an Kleidung oder aus dem Mund ist das auffälligste Anzeichen, dass jemand vor kurzem gekifft hat. Der Spucktest ist eine gute Möglichkeit herauszufinden, ob gekifft wurde, sofern es auch Anzeichen wie gerötete Augen, dunkle Augenränder oder geschwollene und hängende Augenlider gibt. Rote Augen oder ein anderes Anzeichen alleine sind keine sicheren Indizien dafür, dass jemand gekifft hat.

Alex

Über den Autor

Hi, ich bin Alex und bin seit 2014 im AZK-Team. Gekifft habe ich ab meinem 15. Lebensjahr, bis ich 28 geworden bin. Jetzt will ich dir helfen, damit aufzuhören. Über Kommentare freue ich mich immer!

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