So bereitest du dich optimal auf den Cannabis-Entzug vor

Für ein Gras-freies Leben!

Bist du bereit, dein Leben zu verändern und endlich mit dem Kiffen aufzuhören? Dann starten wir direkt mit der Vorbereitung auf den Cannabis-Entzug! Viele denken, dass die Vorbereitung unnötig ist und starten einfach so, ohne zu wissen, was auf sie zukommen kann. Das ist ein großer Fehler! Man ist so schnell mit der neuen Situation überfordert und denkt, dass ein Leben mit Gras doch besser war. Aus diesem Grund geben die meisten Dauerkiffer direkt wieder auf! Du musst dich richtig vorbereiten und dir das richtige Wissen aneignen.

Warum ist eine Vorbereitung auf den Cannabis-Entzug wichtig?

Die richtige Vorbereitung verhindert einen schnellen Rückfall. Mit dem richtigen Wissen kannst du dich viel besser auf die bevorstehende Zeit einstellen und weißt, wie du mit unangenehmen Situationen umzugehen hast. Es gibt einige Tricks, die es dir leichter machen, den beängstigenden Start zu überwinden und dich motivieren, auch langfristig clean zu bleiben.

Wie bereite ich mich optimal auf den Entzug vor?

Die Grundvoraussetzung ist natürlich der Entschluss, diesmal wirklich mit dem Kiffen aufzuhören. Es gibt so viele, die es wollen, sie schieben es jedoch jahrelang vor sich her und sagen immer wieder: Morgen höre ich auf, oder am 1., oder an meinem Geburtstag. Du kennst das bestimmt nur zu gut.

Deshalb musst du in dich gehen und dich dazu verpflichten. Versuche dich aber nicht zu sehr unter Druck zu setzen, denn dann steigt die Angst vor dem Entzug und du verschiebst es erneut.

Die Angst vor dem Ungewissen und der neuen Situation, hemmen die meisten einfach loszulegen. Dafür solltest du dir unseren Beitrag „3 Methoden gegen die Angst vor dem Cannabis-Entzug“ einmal durchlesen.

Sobald du die Angst in eine positive, motivierende Grundstimmung umgewandelt hast, solltest du keine Zeit mehr verlieren, aufhören darüber nachzudenken und ins Handeln kommen.

Willenskraft kiffen aufhören

4 Tipps für die Vorbereitung auf den Cannabis-Entzug

Diese Tipps helfen dir, das richtige Mindset aufzubauen und eine Vorfreude auf dein neues Leben zu entwickeln. Sie sollen dich motivieren und dir Kraft geben, für die Zeit, in der dein Kopf versucht dich wieder in deine Komfortzone zurückzuziehen.

1. Die Liste mit Beweggründen

Bevor du deinen ersten Tag ohne Kiffen startest, solltest du dir bewusst machen, warum du eigentlich mit dem Kiffen aufhören willst. Dafür ist eine Liste mit Beweggründen die beste Motivation. Setz dich einfach hin und schreib einfach alles auf, was dir in den Kopf kommt. Versuche dabei nicht nur Sachen wie Geld, schlechte Laune und diese ganz offensichtlichen Dinge aufzuschreiben.

Gehe tief in dich und überlege dir, welche Möglichkeiten dir das Kiffen schon verbaut hat und was das Kiffen noch alles kaputt gemacht hat. Das sind alles Punkte, die dich später daran erinnern, warum du das tägliche Konsumieren einfach nicht mehr willst.

Damit aber nicht nur negative Punkte auf deiner Liste stehen, solltest du auch aufschreiben, was sich alles zum Positiven verändern wird. Das ist eine unglaublich effektive Motivation für die Tage, an denen du zweifelst, die richtige Entscheidung getroffen zu haben und glaub mir, die werden kommen.

Vorbereitungsliste Kiffen aufhören

Als Inspiration wird dir unsere Liste mit „100 Vorteilen für ein Leben ohne Cannabis“ sicher behilflich sein. Das Gehirn versucht uns während des Entzugs ständig auszutricksen. Du findest unglaublich schnell eine Ausrede, um heute eine Ausnahme zu machen. In diesen Situationen wird die Liste enorm viel Kraft und Motivation geben.

2. Befreie dich und wirf alles weg

Wir kennen so viele Leute, die vor dem Entzug oder auch in den ersten Tagen gesagt haben: „Ich spüre eine Sicherheit, wenn ich noch etwas Gras aufhebe“. Ich verstehe diesen Gedanken! Es beruhigt dich zu wissen, dass da noch was ist, falls man es nicht aushält. Leider hat das so gut wie nie funktioniert!

Früher oder später wird es einfach einen schlechten Tag geben und dir wird alles zu viel. Dann dauert es auch nicht lange, bis der Satz kommt: „Nur heute das eine Mal“. Bedauerlicherweise wissen wir, dass es in den meisten Fällen nicht dabei bleibt.

Die schnelle Belohnung durch die Dopaminausschüttung wird dich sofort in alte Gewohnheiten zurückwerfen und du findest am nächsten Tag wieder eine Begründung. Ganz schnell bist du wieder da, wo du vor dem Entzug warst. Umso öfter du rückfällig wirst, umso schwerer wird es und der Zweifel, es wirklich schaffen zu können, wird immer größer.

Du musst einen Schlussstrich ziehen und dich von allem befreien, das dich ans Kiffen erinnert. Nimm dein Gras und spül es symbolisch die Toilette runter, zerreiß deine restlichen Papers und andere Utensilien und vernichte alles, was dich triggern und manipulieren könnte. Du kannst dir nicht vorstellen, wie befreiend das ist. Sich von dem lösen, was dein Leben negativ beeinflusst hat. Danach steigt deine Motivation um das Vielfache!

3. Vertrau dich deinen Lieblingsmenschen an

Wenn du wirklich den Entschluss gefasst hast, mit dem Kiffen aufzuhören, brauchst du Unterstützung von deinen Freunden und deiner Familie.

Da jeder Mensch unterschiedlich ist, reagiert auch jeder anders auf den Entzug. Die tägliche Menge, die Anzahl der Jahre, sowie der Stoffwechsel spielen eine Rolle. Darauf kommen wir im nächsten Beitrag zu sprechen.

Was ich damit sagen möchte ist, dass es einige einfacher haben und vielleicht nur ein paar Nächte schlecht schlafen und etwas schwitzen. Leider ist der Entzug für die meisten unangenehm und einige Entzugserscheinungen werden zu hoher Wahrscheinlichkeit auftreten.

An diesen Tagen ist es wichtig, nicht damit alleine zu sein! Du brauchst Ansprechpartner und Leute, die dich verstehen und motivieren. Die dir sagen, dass du das gut machst und stolz auf dich sind.

Kiffen aufhören Unterstützung

Daher solltest du mit einer oder mehreren Personen reden und um deren Unterstützung bitten. Sag ihnen, was du vorhast und dass du dein Leben ändern willst. Du wirst sehen, wie begeistert die Leute sein werden und wie viel Unterstützung du an schweren Tagen bekommen wirst.

Wenn du niemanden hast oder es einfach keinem erzählen kannst, dann solltest du unserer Community mit mehreren hundert Mitgliedern beitreten. Viele haben das, was auf dich zukommt, schon hinter sich und können eine entscheidende Rolle auf deinem Weg spielen.

Eine weitere Motivation ist es, jedem davon zu erzählen, den du kennst. Nicht aus dem Grund auf Unterstützung zu hoffen, dafür hast du andere Personen ausgewählt. Es geht darum, eine extra Motivation zu schaffen. Wenn du es jedem erzählst, dann denkst du 2 Mal darüber nach aufzugeben. Die Blöße will sich keiner geben. Das kostet zwar Überwindung, aber nachdem du jedem erzählst, dass du mit dem Kiffen aufhörst, bist du noch motivierter als vorher!

4. Wissen, was während des Cannabis-Entzugs passieren kann

Zu einer optimalen Vorbereitung auf den Cannabis-Entzug gehört auch das Wissen über die unglaublich vielen Eventualitäten, die auftreten können. Weißt du, wie viele rückfällig werden, weil sie nach ein paar Tagen denken, dass es ihnen mit Cannabis doch besser geht? Unzählige! Viele verstehen überhaupt nicht, was gerade in ihrem Körper vor sich geht und denken, dass der Zustand z.B. an Tag 3 der Normale ist. Das ist aber nicht der normale Zustand!

Es braucht seine Zeit, bis man sich wieder gut und ausgeglichen fühlt. Das hängt mit dem Endocannabinoidsystem und dem Cannabinoid Anandamid zusammen! Deswegen musst du dich informieren und den Prozess der Umstellung verstehen. Die wichtigsten Fragen, die du dir stellen und beantworten musst, sind:

Erst wenn du diese Fragen geklärt und verstanden hast, bist du in der Lage den Entzug so angenehm wie möglich zu gestalten. Sehr wichtig sind auch noch die 3 Phasen des Cannabis-Entzugs, aber die erkläre ich dir im nächsten Beitrag! Wenn du das alles weißt, dann kann dich nichts mehr überraschen und dich dazu bringen rückfällig zu werden.

Wissen über den Cannabis-Entzug

Ich weiß, das sind eine Menge Informationen, die man sich zusammensuchen muss und es ist fast unmöglich. Doch wir haben uns die Mühe gemacht, um alle Fragen rund um den Entzug zu klären. Es hat zwar knapp 3 Jahre gedauert, aber jetzt ist sie da, unsere Entzugskur! Wenn du denkst, dass du es alleine nicht schaffst, dann solltest du mal vorbeischauen.

Ach so, in unserem Onlinekurs findest du noch 7 weitere hilfreiche Tipps zur Vorbereitung auf den Cannabis-Entzug. Ich hoffe, wir sehen uns gleich zum 2. Teil des Cannabis-Entzugs im nächsten Beitrag!

Mike Cannabis-Team

Über den Autor

Hi, ich bin Mike und bin seit 2015 Teil des AZK-Teams. Ich habe selber 13 Jahre täglich gekifft, bis ich den Absprung geschafft habe. Ich hoffe, du profitierst von meinen Erfahrungen. Kommentare und Bewertungen  zu meinen Beiträgen würden mich freuen!

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