Finde sofort heraus, ob du zu viel kiffst

Cannabiskonsum Selbsttest!

Machst du dir langsam Sorgen, dass du zu viel kiffst und dein Konsumverhalten außer Kontrolle gerät? Dann bist du hier richtig! Wir finden nicht nur heraus, ob du zu viel kiffst, wir erklären dir auch, wie du das Kiffen wieder reduzieren kannst oder komplett aufhörst. Der Selbsttest wird dir auf jeden Fall die Augen öffnen und dir bei deiner Entscheidung helfen!

Ab wann kifft man zu viel?

Du kiffst zu viel, wenn du dich körperlich nicht mehr wohlfühlst und öfters ans Aufhören denkst. Das ist der Punkt, an dem sich die genussvolle Auszeit zu einer Abhängigkeit entwickeln kann. Der Grund für einen übermäßigen Konsum sind in der Regel aufgeschobenen Probleme oder unverarbeitete Traumata.

Wie finde ich heraus, ob ich zu viel kiffe?

Wir haben in letzter Zeit viele E-Mails bekommen, in denen gefragt wird: Ab wann kifft man zu viel?

Deshalb haben wir uns zusammengesetzt und nach einer aussagekräftigen Antwort gesucht. Die Lösung ist ein ganz einfacher Selbsttest mit 20 kritischen Fragen.

Wenn du mehr als die Hälfte der Fragen mit Ja beantwortest, dann kiffst du definitiv zu viel und solltest dein Konsumverhalten überdenken.

Wie es dann weitergeht, erfährst du nach unserem Selbsttest.

zu viel kiffen

Der Selbsttest

Wie oft hast du mit JA geantwortet? Lass es uns unten in den Kommentaren wissen!

Wie schaffe ich es, das Kiffen zu reduzieren?

Du kannst das Kiffen nur reduzieren, indem du dir ganz klare Grenzen setzt. Teile dir deine Ration auf die verschiedenen Tage ein und halte dich daran. Versuche zudem deine Joints oder Ähnliches mit kleinerer Mischung  zu rauchen. Meistens ist die Menge pro Joint sowieso zu viel und du erreichst deinen „Highzustand“ schon mit weniger.

Das solltest du von Woche zu Woche tun, bis du die ersten positiven Effekte spürst. Wenn du es dann noch schaffst, hin und wieder einen Tag durchzustehen, kommst du einem kontrollierten Konsum immer näher. Solltest du irgendwann so weit sein, dass du alle Testfragen mit Nein beantwortest und dich gut in deiner Haut fühlst, dann spricht nichts gegen einen kontrollieren Cannabis-Konsum.

Leider schaffen das nicht viele. Der Grund dafür sind deine Rezeptoren, die das THC aufnehmen und mit der Zeit durch die Überstrapazierung weniger werden. Die Anzahl, die noch übrig ist, braucht die hohe Dosis, um alle Funktionen im Gleichgewicht zu halten. Daher entstehen Entzugserscheinungen, wenn man das Kiffen erst einmal reduziert.

Wie kann ich mit dem Kiffen aufhören?

Wenn du mit dem Kiffen aufhören willst, hast du 4 Möglichkeiten.

wie mit dem kiffen aufhören

1. Ohne Hilfe – Nur mit eigenem Willen

Da wir über die Jahre mit tausenden Dauerkiffern in Kontakt waren, haben wir es einige Male erlebt. Leute mit unglaublich starkem Willen! Sie sagen morgen geht es los und ziehen es einfach gnadenlos durch, egal welche Entzugserscheinungen auftreten.

Meistens steckt aber ein sehr ausgeprägter Leidensdruck dahinter. Das heißt, dass sie wirklich stark gelitten haben und wissen, dass es der einzige Ausweg ist, um wieder Lust auf das Leben zu bekommen.

Bei einigen war es auch ein bestimmtes Ereignis, das diesen unglaublichen Willen entwickelt hat. Wenn du es durch eigene Willenskraft schaffst, dann bist du einer von wenigen und kannst unglaublich stolz auf dich sein.

2. Entzugsklinik

Der stationäre Entzug ist für viele die einzige Option, einen Anfang zu machen. Wir kennen Leute, die es 20 Jahre nicht geschafft haben, die erste Nacht zu überstehen und haben dann gemerkt, dass es doch nicht so schlimm ist.

Leider schaffen es viele nicht Tag 1 zu starten und daher ist eine Einweisung für viele der Startschuss ins neue Leben. Erfahrungsgemäß beschäftigen sich die Kliniken aber weniger mit dem Grund des Konsums und füllen den Aufenthalt komplett aus, damit man anderweitig dauerhaft beschäftigt ist.

Wenn man dann wieder zu Hause in seinem gewohnten Umfeld ist, dauert es in der Regel nicht lange, bis man wieder rückfällig wird. Trotzdem ist ein stationärer Aufenthalt eine gute Sache. Man erkennt, dass ein Leben ohne Cannabis möglich ist und dass es wirklich funktionieren kann, wenn man es richtig angeht.

3. Suchtberatung

Suchtzentren bieten in der Regel 4 kostenlose Gespräche an, die einigen schon die Augen geöffnet haben. Es kommt natürlich darauf an, wie motiviert der Berater ist.

In den Gesprächen kann es „klick“ machen und mit der Hilfestellung des Beraters ist ein besseres und Gras freies Leben möglich.

Wenn du den Mut hast dich persönlich bei einem Suchtzentrum vorzustellen, dann solltest du das unbedingt machen. Wenn du es lieber etwas diskreter hast, dann bleibt noch eine letzte Möglichkeit.

Suchtzentrum Cannabis

4. Online-Kurs

Die Entzugskur ist kein Online-Programm mit festen Startzeiten oder Pflichten. Es ist ein Onlinekurs, den du in deinem eigenen Tempo und zu jeder Zeit starten kannst. Sie beinhaltet alle nötigen Informationen, um mit dem Kiffen aufzuhören. Das Gute dabei ist, dass du niemanden dafür brauchst. Es kostet sehr wenig und das Beste ist, dass du seelische Unterstützung von einer Community mit über 600 Mitgliedern bekommst. Wenn du mehr darüber erfahren willst, kannst du dich hier informieren.

Ab wann kifft man regelmäßig?

regelmäßiges kiffen

„Ich kiffe doch nicht so viel“, sagen die Meisten, aber ab wann kifft man eigentlich regelmäßig? Regelmäßig kiffst du, wenn du es in bestimmten Abständen machst. Einmal im Monat würde ich noch nicht unter den Begriff regelmäßig verstehen, obwohl es einen bestimmten Zyklus beschreibt.

Solange der nicht-bekiffte Zustand normal ist und der bekiffte Zustand etwas Besonderes ist, solange würde ich es als unregelmäßig definieren.

Sobald du aber Entzugserscheinungen verspürst, wenn du mal ein paar Tage nicht gekifft hast, dann bist du auf keinen Fall mehr ein unregelmäßiger Kiffer, das steht damit fest.

Was kann passieren, wenn man zu viel kifft?

Wenn du zu viel kiffst, kannst du schnell an einem dunklen Ort landen, aus dem du so schnell nicht wieder heraus kommst. Depressionen und Selbstzweifel bestimmen in den meisten Fällen den Alltag. Um dort wieder herauszukommen muss dein Leidensdruck schon extrem stark sein, damit es in deinem Kopf Klick macht und du dir Hilfe suchst.

Ich habe das selber erlebt. Ich wusste, dass ich aufhören sollte, habe meinen Arsch aber einfach nicht mehr hochbekommen. Alles ging den Bach runter und das hat dazu geführt, dass ich noch mehr kiffen musste, um mich zu ertragen.

Mein Tagesrhythmus war komplett durcheinander und die einzige Routine, die ich hatte, war meine Konsumzeiten. Ich habe mich auch irgendwann körperlich krank gefühlt und wollte das Haus überhaupt nicht mehr verlassen. Das verrückte war, dass ich so viel gekifft habe, dass ich überhaupt nicht mehr richtig High geworden bin. Es war nur noch ein Betäuben und Kopf ausschalten.

Ab wann kann Kiffen gefährlich werden?

Kiffen wird gefährlich, wenn du dich komplett verlierst und kein positives Selbstwertgefühl mehr besitzt. Das ist der Punkt, an dem sogar Cannabis ein Leben zerstören kann. Nicht weil die Droge so schlimm ist, aber weil es eine Möglichkeit ist aus der Realität zu flüchten, ähnlich wie Alkohol oder die Spielsucht.

Wenn du merkst, dass du dich selbst verlierst und du das Gefühl hast, nicht mehr du selber zu sein, dann musst du dir Hilfe suchen. Wenn du das nicht machst, kann es sein, dass du richtig unangenehme 10-50 Jahre vor dir hast, in denen du dein Leben einfach nur verschwendest.

Können körperliche Folgen durchs Kiffen entstehen?

Untersuchungen haben ergeben, dass der Teergehalt von Cannabis  50 Prozent mehr Karzinogene enthält als Cannabis. Das bedeutet, dass ein Joint sieben Mal so gefährlich ist wie eine Zigarette!

Das kann nach jahrelangem Konsum starke Auswirkungen auf deine Lunge haben. Zusätzlich kommen die ganzen Streckmittel dazu, die deiner Lunge erheblichen Schaden zufügen können. Schweres Atmen und Schmerzen in der Lunge sind erste Warnsignale.

Das Kiffen kann auch das Herz-Kreislaufsystem schädigen. Die Verengung der Herzkranzgefäße sorgt für eine reduzierte Blutzufuhr im Herzmuskel. Das kann sich durch ein brennen und starken Brustschmerzen bemerkbar machen. Wenn du so ein Gefühl verspürst, solltest du sofort den Notarzt rufen.

körperliche folgen durch kiffen

Können psychische Folgen durchs Kiffen entstehen?

Psychische Folgen sind durch häufigen Cannabis-Konsum keine Seltenheit. Von leichten Depressionen bis hin zu Psychosen ist alles möglich. Natürlich ist das nicht der Normalfall, trotzdem musst du dir über mögliche psychische Folgen im Klaren sein. Die bekanntesten 43 Nebenwirkungen findest du hier!

Fazit

Kiffen kann für viele Menschen eine gute Möglichkeit sein abzuschalten, besonders wenn Alkohol keine Alternative darstellt. Sollte das Konsumverhalten jedoch außer Kontrolle geraten, kann es schlimmen Schaden anrichten. Sowohl körperliche wie auch psychische Probleme können einem die Lebensfreude und auch viele Jahre des Lebens kosten.

Daher sollte der Konsum mit äußerster Vorsichtig genossen werden. Lass uns in den Kommentaren wissen, ob du zu viel kiffst oder gekifft hast und wie du die Kontrolle zurückbekommen hast!

Alex

Über den Autor

Hi, ich bin Alex und bin seit 2014 im AZK-Team. Gekifft habe ich ab meinem 15. Lebensjahr, bis ich 28 geworden bin. Jetzt will ich dir helfen, damit aufzuhören. Über Kommentare freue ich mich immer!

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2 Kommentare

  1. Bei der Frage 13 ist es doch gut, wenn man sie mit „Ja“ beantwortet oder nicht? Abgesehen davon, dass da ein grammatikalischer Fehler drinsteckt. Müsste sie nicht anders gestellt werden, sodass, falls man noch Freude an anderen Aktivitäten mit „Nein“ antworten sollte?

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